Die Kindererziehung ist ein wichtiges Thema, über das man allzu leicht in Streit gerät. Jeder hat hier eine mehr oder weniger qualifizierte Meinung und oft empfehlen unterschiedliche Verwandte und Bekannte das exakte Gegenteil. Beim ersten eigenen Kind ist man dann schnell verwirrt. Man will alles richtig machen, doch auf wen soll man hören? Wir haben fünf erfolgsgeprüfte Tipps für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Nehmen Sie sich Zeit

Auch wenn Sie oft gestresst sind: Nehmen Sie sich Zeit Ihrem Kind zuzuhören. Versuchen Sie zu verstehen, was es bewegt und gehen Sie auf seine Sorgen ein. Ein Kind das sich ernst genommen und verstanden fühlt lässt sich leichter lenken.

Tipp 2: Setzen Sie Grenzen

Ihr Kind soll sich entfalten können, aber das bedeutet nicht, dass Sie ganz ohne Regeln auskommen können. Grenzen und Grundregeln für sein Verhalten geben Ihrem Kind eine wichtige Orientierungshilfe. Vor allem wenn es die Gründe für diese Regeln versteht, kann es so sein Moralverständnis entwickeln. Ein Kind dem dieses Orientierungsgerüst fehlt benimmt sich oft auf der Suche nach ihm absichtlich daneben und kann sehr schwierig werden.

Tipp 3: Seien Sie konsequent

Werfen Sie eine einmal getroffene Entscheidung oder gesetzte Regel nicht leichtfertig wieder um. Manchmal gibt es gute Gründe für eine Änderung – zum Beispiel wenn Ihr Kind älter und reifer geworden ist – doch ständige Änderungen an dem Orientierungsgerüst führen wieder zu Orientierungsverlust. Stellen Sie sicher, dass ihr Kind die Gründe für eine Änderung versteht.

Tipp 4: Überreagieren Sie nicht

Bauschen Sie Probleme nicht zu sehr auf. Das führt bei Kindern leicht zu überzogenen Ängsten. Vermitteln Sie das Gefühl, dass die Situation zwar nicht gut ist, aber ‚wir schaffen das schon‘.

Tipp 5: Finden Sie ein gesundes Mittelmaß

Verfallen Sie nicht in Extreme. Bei gegensätzlichen Ratschlägen sollten Sie sich natürlich beide Standpunkte gut ansehen und durchdenken. Meist ist hier aber ein vernünftiger Mittelweg gefragt.