Ordnung ist das halbe Leben„, diesen alten Spruch haben sich viele Kinder damals anhören müssen. Doch was steckt hinter diesem Spruch? Wie kann man das Kind zu Ordentlichkeit erziehen? Wie schaffen wir es diese Werte zu vermitteln? Es ist einfach, Kindern die Sauberkeit beizubringen und sie für das spätere Leben vorzubereiten.

Wie wichtig ist Ordnung für das Kind?

Das Lebensumfeld eines Kindes sollte kindgerecht gestaltet sein und dem Kind die Möglichkeit bieten, sich frei entfalten zu können. Dreck, Unordnung und unhygienische Zustände lassen keine freie Entfaltung in der kindlichen Entwicklung zu. Es bedeutet nicht, das Haus steril zu halten und pinibel auf jeden Krümel zu achten, denn auch dieses Extrem führt dazu, dass das Kind eingeschränkt wird.

Ein ordentliches Lebensumfeld lässt es zu, sich zu entspannen oder sich zu konzentrieren. In einem unordentlichen und unaufgeräumten Kinderzimmer lässt es sich nur schwer Hausaufgaben machen und das Einschlafen fällt unter Umständen ebenfalls schwer.

Wie kann man dem Kind Ordnung beibringen?

Wichtig ist es, dem Kind die Ordnung vorzuleben und im Haushalt Prioritäten festzusetzen.

Das Gesamterscheinungsbild des Haushaltes sollte eine behagliche und gemütliche Atmosphäre bieten. Weder ein dreckiger, noch ein steriler Haushalt schaffen es, diese Gemütlichkeit herzustellen.

Hier gilt es den goldenen Mittelweg zu finden.

Frühkindliche Erziehung zur Ordentlichkeit

Bereits im Kleinkindalter können Aufräumspiele dazu beitragen, dass Kinder Ihre Spielsachen gerne aufräumen. Zum Beispiel kann man Wetten abschließen: „Wer hat zuerst alle roten Bauklötze in der Kiste? Wer hat zuerst alle Kuscheltiere ins Regal gestellt?“ Das Spiel bereitet den Kindern Spaß und sie lernen zudem Tiernamen, Farben, Formen und Begriffe kennen.

Teenager zur Ordentlichkeit erziehen

In einem sauberen Umfeld lässt es sich besser lernen. Zeigt das Kind den Willen zu lernen und tut dies bereitwillig, ist es keine Schande, wenn man als Elternteil eine kurze, tägliche Aufräumaktion im Kinderzimmer startet. Es ist ein Entgegenkommen beiderseits. Das Kind bemüht sich seine schulischen Leistungen zu steigern, das Elternteil bemüht sich um ein Umfeld, das Konzentrationsarbeiten zulässt. Irgendwann erhält man die Belohnung, denn das Kind kann die Unordnung selbst nicht mehr ertragen und räumt freiwillig auf.

In der Ferienzeit kann man die Aufräumaktionen dem Kind überlassen, in dieser Zeit wird sich bald ein Erfolgserlebnis einstellen.

Es ist nicht schwer, Kindern die Ordnung beizubringen. Mit ein paar Tricks und viel Geduld kann man irgendwann von den Erfolgsgeschichten berichten.